Der Arbeitskreis Soziales, Mitglieder des Vorstands und der Fraktion von Pro Coesfeld besuchten die Tafel und die IBP.

Beim Termin in den Räumlichkeiten der ehrenamtlich organisierten Tafel informierten sich die Vertreter der Wählergemeinschaft bei Frau Tönnemann und Frau Sonnenschein über die anfallende Arbeit und den stetig wachsenden Bedarf. Über Hundert sozial Engagierte ermöglichen hier Menschen mit Bedarfsschein einen würdigen und ordentlichen Wareneinkauf in gepflegter Atmosphäre. Die ebenfalls ehrenamtlich tätigen Kommunalpolitiker übermittelten allen hier Tätigen einen herzlichen Dank; ihnen sei sehr bewusst, welche Bedeutung die Tafel für viele Bürgerinnen und Bürger der Stadt Coesfeld habe. In der Gesprächsrunde wurden aber auch die wachsende Wohnungsnot und der Bedarf an günstigen kleinen Wohnungen erörtert.

Um die Themen Wohnung und Betreuung ging es anschließend auch bei der IBP. Geschäftsführer Martin Althoff zeigte an drei unterschiedlichen Standorten das breite Arbeitsspektrum der Einrichtung. Hier kümmert man sich u.a. intensiv um Menschen mit einem Suchtproblem. Beim Besuch an den Standorten ging es auch um Fragen der Arbeitsfähigkeit und um Arbeitsmöglichkeiten zur Wiedereingliederung in ein normales, geregeltes Leben. Dabei wurde deutlich, dass das betreute Wohnen und die intensive Begleitung durch Sozialarbeiter den betroffenen Menschen durchaus einen solchen Wiedereinstieg in die Arbeitswelt und den Alltag ermöglichen können, den die Betroffenen ohne Hilfe oftmals nicht mehr finden.

Die Mitglieder von Pro Coesfeld nahmen jedenfalls viele Anregungen, Fragen und neue Sichtweisen mit in die Arbeitskreise der Wählergemeinschaft. „Eines ist sicher – wenn wir wegschauen, wird das Problem nur größer und teurer“, so Robert Böyer von Pro Coesfeld.

Arbeitskreis Soziales bei der IBP

(v.l.n.r.) Nicole Dicke, Heinz Volmer, Hans-Theo Büker, Robert Böyer, Martin Althoff (IBP), Eberhard Ernsting, Uwe Hesse