| Leserbrief zur Ratssitzung 10.11.2011 |
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Wer erkennt in Coesfeld eigentlich noch christdemokratische Grundzüge in der Politik? Oder spürt jemand sozialdemokratische Ansätze? Und wie müsste eine liberale Ratspolitik aussehen? Hält irgendjemand Coesfelds Politik für spürbar grün oder „Aktiv für Coesfeld" wirklich für eine freie Wählergemeinschaft?
Wie viele Bürger fühlen sich durch all diese Parteien tatsächlich noch im Rat vertreten? Glauben nicht viele mittlerweile, dass hier in Coesfeld zwischen den alteingesessenen Parteien kein Unterschied mehr zu erkennen ist? Doch, einen Unterschied gibt es noch: den zwischen den etablierten Parteien und Pro Coesfeld. Sind Basisdemokratie und Bürgerbeteiligung bei den Altparteien komplett in Vergessenheit geraten - oder wie muss man ihr Verhalten in der letzten Ratssitzung verstehen? Zumindest die Vertreter von Pro Coesfeld verstehen ihren Wählerauftrag ganz einfach und klar als Bürgervertretung. Und sehr, sehr viele Bürger lehnen die neue Verkehrsregelung in der nordwestlichen Innenstadt ab. All diesen Kritikern gibt Pro Coesfeld eine Stimme - ob es den anderen Parteien im Rat passt oder nicht. Deshalb war der Antrag von Pro Coesfeld auf unverzügliche Rückkehr zur alten Verkehrsführung auch nicht „unverschämt", wie es die SPD im Rat zum Besten gab. Der Antrag auf sofortige Wiederherstellung der alten Verkehrsregeln ist tausendfach geäußerter Bürgerwille.
Robert Böyer Pro Coesfeld e.V. |
21.05.2012 20:00 -
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