| Leserbrief: Ablehnung des Haushaltes für die Stadt Billerbeck |
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Für die Entscheidung, den Haushalt abzulehnen, kann man die Billerbecker Ratskolleginnen und -kollegen nur beglückwünschen. Im Gegensatz zu Coesfeld können Sie nun die historische Chance nutzen, mit neuen Konzepten und strategischer Ausrichtung, welche Aufgaben die Kommune noch leisten will und kann, die finanzielle Zukunft ihrer Kommune zu sichern. Durch den Nothaushalt ist der Druck da, hier und heute zu reagieren und auch, wie kritisiert, neue Ideen anzunehmen (hier tauchen Parallelen zu Coesfeld auf). Bei aller Diskussion und Gestöhne um das böse, böse Gemeindefinanzierungsgesetz, welches den Kommunen aufgrund eines neuen, gerichtlich entschiedenen Berechnungsmodus tiefe Einschnitte bei den Zuweisungen bescherte, darf man eines nicht vergessen: Es waren die an der Regierung beteiligten Parteien, die auch im Stadtrat der verschiedenen Kommunen sitzen, und den Spitzensatz der Einkommenssteuer in den letzten 20 Jahren von 56 auf 42 % gesenkt haben, wobei Einkommensmillionäre durchschnittlich 36 % zahlen und zukünftig nur noch 25 % auf Kapitaleinkommen. Da machen es uns die skandinavischen Länder mit ihren hohen Steuersätzen (für Großverdiener) vor, die dadurch z. B. eine hervorragende Infrastruktur, ein gerechtes Gesundheitssystem und auch betragsfreie Kindertagesstätten und Schulen finanzieren können. Insofern sollten die Parteien aus den Kommunen bei ihren Kollegen in Berlin und Düsseldorf den Einfluss geltend machen, schnellstens etwas für eine finanziell gerechte Ausgestaltung der Kommunen zu tun. Günter Hallay Fraktionsvorsitzender Pro Coesfeld e. V. |
21.05.2012 20:00 -
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28.05.2012 20:00 -
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04.06.2012 20:00 -
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06.06.2012 20:00 -
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