Sonntag, 05. Februar 2012
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Pressemitteilung zum Seniorenbeirat Drucken E-Mail
Pro Coesfeld hat im Fachausschuss die Einrichtung eines Seniorenbeirates in Coesfeld beantragt. Laut Landesseniorenvertretung NRW gibt es in NRW bereits in 140 größeren und kleineren Städten Seniorenbeiräte verschiedenster Art, z.B. in Lüdinghausen, Münster, Altenberge, Ascheberg, Bielefeld, Bocholt, Haltern , Rheine und Greven. Dabei kommt es uns nicht so sehr auf den Namen an als vielmehr auf die Funktion des Seniorenbeirates, der mehr sein soll als nur ein Unterausschuss des Jugendhilfeausschusses.

Der Senioren- und Behindertenbeirat setzt sich für die Interessen einer steigenden Zahl älterer Menschen und gehandicapter Menschen in Coesfeld ein und weist politische Gremien wie Rat und Jugendhilfeaussschuss (JFSS), Verwaltung und andere Institutionen auf spezifische Wünsche und Bedarfe von Senioren und gehandicapten Menschen hin. Neue Wege in der Seniorenpolitik können nur gemeinsam mit den Betroffenen beschritten werden und es macht Sinn, von ihrer Lebenserfahrung und ihrem Wissen zu profitieren. Es gibt viele Modelle der Organisation und Besetzung des Beirates. Im Unterschied zu privaten Vereinen wie Seniorenverband oder Seniorennetzwerk erhält der Seniorenbeirat seine demokratische Legitimation vom Rat der Stadt. Ein mögliches Modell sei hier vorgestellt:

Der Beirat setzt sich aus in der Seniorenpolitik engagierten Bürgern, die aber weder Rats- noch Ausschussmitglieder sind, zusammen, die der Rat der Stadt Coesfeld auf z.B. fünf Jahre ernennt. Die (z.B.elf) stimmberechtigten Mitglieder werden von den Ratsfraktionen entsprechend ihrer Fraktionsstärke benannt; ebenso deren VertreterInnnen. Beratende Mitglieder sind je ein VertreterIn der noch in einer Bestandsaufnahme zu ermittelnden Seniorenverbände Coesfelds, z.B. des Senioren - Netzwerks Coesfeld und der Kreisarbeitsgemeinschaft Interessenvertretung Coesfeld der Selbsthilfe von Menschen mit Behinderungen (KICS). Der Beirat gibt sich eine Geschäftsordnung und erhält ein Beratungs- und Antragsrecht im Senioren- und Sozialausschuss (JFSS) . Der Beirat tagt mindestens einmal im Monat in Räumen der Stadt Coesfeld, die die Stadt kostenlos zur Verfügung stellt.
Die Arbeit des Beirates ist ehrenamtlich.
Die stimmberechtigten Mitglieder des Seniorenbeirates wählen aus ihren Reihen zwei beratende Mitglieder des JFSS, d.h. ein delegiertes und ein stellvertretendes Mitglied des JFSS. Soweit das Modell, das wie gesagt eines von vielen ist und lediglich einen Vorschlag darstellt, über den wir gerne im Fachausschuss beraten und beschließen würden.

 

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