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Ein schöner Erfolg für unsere Wählergemeinschaft gleich zu Beginn der Sitzung. Martina Vennes wurde als 2. stellvertretende Bürgermeisterin wiedergewählt.
Nachlese der konstituierenden Ratssitzung vom 29
Wie in der Presse zu lesen war, ging der Plan der CDU und SPD mit einer gemeinsamen Listenverbindung zu punkten nur zur Hälfte, nämlich nur für den Kandidaten der CDU, Herrn Gerrit Tranel, auf. Über das offensichtlich etwas verwirrende Auszahlverfahren gehe ich zum Schluss für Interessierte näher ein
Es folgten die zahlreichen Abstimmungen zur Besetzung der Ausschüsse, die jedoch dank der Vorgespräche mit den Fraktionsvorständen relativ zügig von statten gingen. Interessante Anekdote am Rande:
Klaus Schneider, ehemaliges CDU-Ratsmitglied und nun als Einzelkämpfer ohne Fraktionsstatus für Aktiv für Coesfeld im Rennen beantragte, als beratendes Mitglied im Ausschuss Umwelt, Planen, Bauen vertreten sein zu dürfen. Hier gab es kein einheitliches Abstimmungsbild bei der CDU-Fraktion, manche enthielten sich, einige stimmten dafür, andere dagegen. Süffisantes spielte sich direkt vor meinen Augen ab (Teile der CDU-Fraktion sitzen mit dem Rücken zu uns im Mittelteil des Ratssaales), als ein CDU-Ratsherr seinem neben ihm sitzenden Fraktionskollegen einen Stoß in die Rippen versetzte, als dieser für den Antrag von Herrn Schneider stimmte. Man darf auf die nächsten Sitzungen gespannt sein.
Zum Schluss wurden die beiden Anträge von Pro Coesfeld diskutiert (kompletter Wortlaut siehe unter Anträge an anderer Stelle). Es ging in einem um die Verlegung der Sitzungszeiten auf 19:00 Uhr (aktuell 17:00 Uhr) und um eine transparentere Darstellung des Haushaltsplanes.
Beide Anträge werden nach erneuter Beratung in den Fraktionen zur nächsten Sitzung des Hauptausschusses im November noch einmal auf die Tagesordnung kommen.
Hier nun die Informationen zum Wahlprocedere der Stellvertreter des BĂĽrgermeisters
Die Fraktionen können dazu entsprechende Wahlvorschläge machen. Die CDU schlug Herrn Tranel und als zweiten Herrn Schürhoff von der SPD vor, also einen gemeinsamen Listenvorschlag. Unser Wahlvorschlag war Martina Vennes.
Das in der AZ vom 30.10.2009 geschilderte Wahlverfahren mit den genannten Stimmenanteilen ist etwas verwirrend dargestellt. So ging man von theoretischen 21 Stimmen (CDU 16 und SPD 5) aus, bei Pro Coesfeld von 10 Stimmen. Vergessen hatte man jedoch, die verbleibenden Stimmen vom Bürgermeister und den anderen Fraktionen bzw. dem Einzelbewerber in die Kalkulation mit aufzunehmen. Wichtig für das Wahlergebnis ist nicht die Fraktionsstärke, sondern die Anzahl der tatsächlich für einen Wahlvorschlag abgegebenen Stimmen.
Berechnung nach d´ Hondt:
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Â
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Wahlvorschlag CDU (Vorschlag A)
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Wahlvorschlag Pro Coesfeld
(Vorschlag B)
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Â
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Gerrit Tranel
Horst SchĂĽrhoff
Â
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Martina Vennes
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Erhaltene Stimmen
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24
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13
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Bei dem Verfahren nach d´Hondt werden die Höchstzahlen dadurch gebildet, dass man die erhaltenen Stimmen zunächst durch 1, dann durch 2, 3 usw. teilt und dann die Zahlen nach den höchsten Werten zuteilt.
Also:
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Â
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Wahlvorschlag CDU (Vorschlag A)
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Wahlvorschlag Pro Coesfeld (Vorschlag B)
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Â
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Gerrit Tranel
Horst SchĂĽrhoff
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Martina Vennes
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Erhaltene Stimmen
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24
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13
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geteilt durch 1
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24 (1. Höchstzahl)
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13 (2. Höchstzahl)
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geteilt durch 2
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12 (3. Höchstzahl)
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6,5 (4. Höchstzahl)
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Demnach erhielt Herr Tranel die 1. Höchstzahl und war damit 1. Stellvertreter, Martina Vennes erhielt die 2. Höchstzahl und wurde 2. Stellvertreterin des Bürgermeisters.
GĂĽnter Hallay
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