| Leserbrief zum Artikel „Sperre bleibt“/Reiningstraße |
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vom 13.05.2010
Wieder einmal ist in Coesfeld ein Streit um Verkehrsführungen entbrannt. Für Irritationen sorgte ein Beschluss im Planungsausschuss: Soll die Reiningstraße wirklich gesperrt bleiben, obwohl selbst die Ratsfraktionen mittlerweile mehrheitlich von diesem Ziel abgerückt sind? Zur Erläuterung noch einmal in Kürze die Hintergründe. Ein Verkehrsgutachten stufte die Reiningstraße 2006 als sog. Vorbehaltsstraße ein (Vorfahrtsstraße mit Durchgangsverkehr, Tempo 30 nicht möglich). Dem Rat der Fachleute zum Trotz forderte die damalige CDU-Fraktion, unterstützt von der SPD, allerdings das genaue Gegenteil: Man wollte die Reiningstraße sogar in eine Tempo-30-Zone umgewandelt sehen. CDU und SPD erteilten der Verwaltung daher (gegen die Stimmen von Pro Coesfeld) den Auftrag, entsprechende Vorkehrungen zu treffen. Dabei war allen klar, dass dieser Wunsch aus verkehrsrechtlichen Gründen nicht ohne drastische Einschnitte umzusetzen war, denn an Tempo 30 war überhaupt nur dann zu denken, wenn der erhebliche Durchgangsverkehr gleichzeitig um über 50 % reduziert werden konnte. Diesem Zweck diente u.a. die Sperrung, die nach einer Bürgeranhörung immerhin nur probeweise für ein halbes Jahr eingerichtet wurde. Hans-Theo Büker |
13.09.2010 20:00 -
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