| Nachlese Ratssitzung 13.07.2010 |
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Sanierung Martin-Luther-Schule
Zunächst sei auf unser Statement hingewiesen. Es wurde seitens des Bürgermeisters in der Weise kommentiert, dass es unverschämt sei, von einer sanierungsbedürftigen Schule zu sprechen. Was heißt denn sanierungsbedürftig?  Ausgehend von den ursprünglich geplanten energetischen Sanierungsvorhaben an der Martin-Luther-Schule in Höhe von 257.000 € bleiben nun ca. 39.000 € übrig, also gerade Mal 15 %. Somit werden 85 % des ursprünglich beschlossenen Sanierungsbedarfs nicht gedeckt, also bleibt ein Sanierungsbedarf, oder wie im Statement als Adjektiv ausgedrückt: sie (die Schule) bleibt sanierungsbedürftig.  Ein Ratsherr der SPD wetterte gar, Pro Coesfeld würde bei den Eltern über den Erhalt des Schulstandortes Ängste schüren. Mein lieber Ratsherr, wer hat denn in seiner Vorlage 166/2010 die langfristige Sicherstellung des Schulstandortes Martin-Luther-Schule in Frage gestellt. Pro Coesfeld hat in der Ratssitzung nur zitiert, was die Verwaltung geschrieben hat. Schade, wenn man das nicht verstanden hat und sich medienwirksam künstlich aufregen muss.  Benennung der Straßen im Industrie- und Gewerbepark Flamschen  Im Vorfeld wurden die Fraktionen aufgerufen, Vorschläge zur Benennung der Straßen im neuen Industrie- und Gewerbegebiet der ehemaligen Kaserne zu machen. Der Vorschlag von Pro Coesfeld „Industriepark Flamschen" mit der jeweiligen Hausnummer fand nicht die Mehrheit. Stattdessen zieren demnächst Straßenschilder mit folgenden Namen das Gelände:  Planstraße 1: Zusestraße Planstraße 4: Gutenbergstraße Planstraße 2: Hertzstraße Planstraße 5: Scheelestraße Planstraße 3: Curiestraße Planstraße 6: Reisstraße  Pro Coesfeld lieferte in der Ratssitzung 4 Argumente für die Bezeichnung „Industriepark Flamschen"  1. Wir halten die Bezeichnung der sechs Planstraßen für eine übertriebene Verwendung von Straßennamen. Wenn man sich den Kasernenplan ansieht, sind zwei Straßen ziemlich kurz. Alle anderen Gewerbegebiete in Coesfeld kommen mit weniger Namen bei längeren Straßen aus. 2. Gerade bei diesem Leuchtturmprojekt mit der herausragenden Stellung als Industriegebiet im weiteren Umkreis hätte eine namentliche Verbundenheit zur Stadt gut getan. 3. Mit den o. a. Straßennamen verzichtet man auf kostenlose Werbung, die gerade bei der Entwicklung des Industrie- und Gewerbeparks von immenser Bedeutung gewesen wäre. Die ansässigen Firmen hätte ihre Korrespondenz mit dem Absender „Industriepark Flamschen" und ihre Autos mit entsprechender Beschriftung von Coesfeld aus in die Welt geschickt. Vielleicht hätte man andere Unternehmen auf den Standort aufmerksam machen können. 4. Zuletzt sollte man sich auch nicht logistischen Problemen verschließen, die sich Lieferanten und Kunden bieten könnten. Statt einem Zielort sind gleich sechs Straßennamen in das Navigationsgerät einzugeben. Auch Rettungsdienste hätten es einfacher. Es gibt mittlerweile auch schon Kommunen, die ihre Gewerbegebiete wieder umbenannt haben.  Günter Hallay |
06.02.2012 20:00 -
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